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Notgerät gegen Asthma entwickelt

Purebreath sorgt für saubere Luft bei Anfall

London (pte, 23. Mär 2004 15:35) - Asthmatiker, die unter verschmutzter Luft leiden, können ab sofort einen Atemzug Frischluft einatmen: Ein Gerät, das den Namen Purebreath trägt, schützt den User vor Staubpartikeln und Gasen. Purebreath ist von der Medizinerin Alison McConnell von der University of Brunel http://www.brunel.ac.uk entwickelt worden.

Nach Angaben der Wissenschaftlerin kann Purebreath Kohlepartikel und Spuren von Blei aus der Luft filtern. "Die meisten Asthmatiker haben bereits ein leicht entzündetes Atemsystem. Wenn noch weitere Partikel eingeatmet werden, kann dies zu einer Asthma-Attacke führen", so die Medizinerin. Der Filter, der in dem Gerät eingebaut ist, wurde bereits in ersten klinischen Untersuchungen getestet. Er ist in der Lage Partikel in der Größe von Bakterien einzufangen.

Purebreath ist eine Antwort auf bisherige Neopren-Masken, die die Betroffenen als Alternative bekommen hatten. Diese Standard-Masken machen jedoch das Atmen schwieriger, da Neopren die Hautatmung verhindert und Hitze und Feuchtigkeit quasi "gefangenhält". Derzeit suchen die Wissenschaftler ein Unternehmen, das das Produkt lizensiert. Die Kosten für den Patienten sollen nach ersten Angaben bei rund 30 Euro liegen.

Allein in Großbritannien leiden mehr als fünf Mio. Menschen an Asthma. Umweltverschmutzung, Ernährung und Hormonersatztherapien sorgen nach Angaben der National Asthma Campaign http://www.asthma.org.uk für den stetigen Anstieg von Asthmatikern.

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