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Sinnvolle Medikamentenkombinationen

Fortschritte in der medikamentösen Behandlung des Asthmas lassen sich nicht nur durch neu entwickelte Medikamente erzielen, sondern auch durch die Kombination von bereits bewährten Substanzen.

So kann es in der Therapiestufe III sinnvoll sein, dass der Patient nach einiger Zeit nur noch das inhalative Kortisonpräparat und die lang wirksamen Beta-2-Symphatomimetika benötigt.

Die Vorteile einer solchen Kombination sind:

Folgende Kombinationspräparate sind verfügbar (nach Deutscher Atemwegsliga, 2007):

Wirkstoffe
Tagesdosierung

Salmeterol (= langwirksames Beta-2-Mimetikum/

Fluticason (= inhalatives Kortison)

·      Pulverinhalator (50µg/100µg; 50µg/250µg; 50µg/500µg)
Kinder ab 4 Jahren: 2 x 1 Inh. 50µg/100µg
Kinder ab 12 Jahren und Erw.: 2 x 1 Inh. 50µg/100µg; 50µg/250µg; 50µg/500µg
Reduktion auf eine Inhalation pro Tag möglich

·      Dosieraerosol (25µg/50µg; 25µg/125µg; 25µg/250µg)
Kinder ab 4 Jahren: 2 x 2 Inh.:25µg/50µg
Kinder ab 12 Jahren und Erw.: 2 x 2 Inh. 25µg/50µg; 25µg/125µg; 25µg/250µg
Reduktion auf 1 x 2 Inh. pro Tag möglich

Beclometason (= Kortison)/

Formoterol (= Beta-2-Mimetikum)

(100µg/6µg) Erwachsene ab 18 Jahren: 2 x 2 Inh.
MTD (
maximale Tagesdosen über eine begrenzten Zeitraum): 4 Inh.

Salmeterol und Fluticason sind als Fixkombination in Viani® enthalten; Beclometason und Formoterol in Inuvair®.

med. Redaktion Dr. med. Werner Kellner
Aktualisierung 26.11.2009

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